Donnerstag, 30. November 2017

Lesemonat November 2017

Jetzt ist auch der dunkle November geschafft. Wettermäßig waren sogar ein paar schöne, sonnige Abschnitte dabei und ich habe nicht so viel gelesen wie sonst. Unter meinen Neuzugängen sind einige weihnachtlich anmutende Bücher, die stimmen mich jetzt auf die kommende Adventszeit ein. 

 

                                        

 

Im November habe ich insgesamt 16 Bücher gelesen.

Wenn die Tage kürzer werden, fehlt auch das richtige Leselicht, selbst mit guten Lampen ermüden meine Augen immer sehr. Ich bin halt doch ein Sommerleser! :-) Von der Menge der gelesenen Bücher bin ich zufrieden. Denn der Monat brachte neben zwei tollen Chor-Konzerten auch einen Wochenendurlaub, zwei Geburtstagsfeiern und einige private Erledigungen mit sich, die mich beschäftigt haben.  

 

Für die Goldmann-Challenge habe ich drei Bücher gelesen: 

- Ich will brav sein - Clara Weiss klick

- Winterhochzeit - Elin Hilderbrand Klick
 
- Der Buchliebhaber - Charlie Lovett klick

 
Für das Krimi-Team der Challenge: Krimi gegen Thriller auf lovelybooks konnte ich drei Buchtitel beisteuern, genau soviele wie im Oktober.


Wie verteilen sich die gelesenen Bücher auf die verschiedenen Genres? 
Dieses Mal gewinnen mal wieder haushoch die Romane mit 11 Titeln vor allen anderen Genres. Dann folgen die Krimis und die Sachbücher.
 

Die Genre - Übersicht: 

Krimi:                      3
Thriller:                    0
Roman:                   11
Histor. Roman:          0
Hörbuch:                  0
Kochbuch:                0
Sachbuch:                2       
Kinderbuch:              0
Jugendbuch:             0
 
Folgende Bücher habe ich mit 5 Sternen bewertet:

- Besser als Bus fahren - Renate Bergmann Rezi

- Das verborgene Leben der Meisen - Andreas Tjernshaugen Rezi

- Mordsschwestern - Ulrike Busch Rezi

 

Mein Blog hat nun insgesamt 174 Follower! 
Ich danke allen treuen Lesern und freue mich immer sehr über eure interessanten Kommentare!


Im November habe ich 31 Posts veröffentlicht. 
  

Welche Bücher haben euch im November gut gefallen und worauf freut ihr euch im Dezember? 

Kommt gut durch die Adventszeit, 


Eure Sommerlese! 

 

Nordlichtherzen - Svea Linn Eklund

Winterliche Islandromantik


Svea Linn Eklund führt ihre Leser mit ihrem Roman "Nordlichtherzen" direkt nach Island. Der Piper Verlag führt von der Autorin als Mia Löw noch weitere Romane im Programm.


In ihrem Elternhaus in Hafnarfjörður auf Island treffen sich die unterschiedlichen Schwestern Unnur und Hekla Gunnarsdóttir und bereiten sich auf das Weihnachtsfest vor. Nach dem Tod der Mutter führt Unnur mit ihrem Vater und ihrer Großmutter die kleine Pension. Sie ist eine verträumte Elfenmalerin und möchte endlich den Mann ihres Lebens kennenlernen. Hekla hat dagegen mit dem Thema Männer durch einen harten Schicksalschlag abgeschlossen und arbeitet als Wissenschaftlerin an der Uni in Reykjavik. Als ein umstrittenes Straßenbauprojekt geplant wird, soll  sie als Gutachterin für isländisches Kulturgut hinzugezogen werden. Diese Angelegenheit und das plötzliche Auftauchen mehrerer Pensionsgäste in Unnurs kleiner ländlichen Pension bringt jede Menge Trubel in das Leben der beiden Schwestern...




Bei diesem Roman wird schon vom Titel und Cover sofort deutlich, dass es sich hier um einen Liebesroman vor nordischer Kulisse handelt. Die Abbildung eines idyllischen Gebäudes im nordischen Stil vor einer
verschneiten Ebene mit grasenden Islandpferden vor dem Hintergrund isländischer Vulkanberge wirkt einfach wunderschön romantisch und man wird beim Lesen immer wieder in diese raue, aber märchenhafte Landschaft versetzt. Sogar die einzigartige Stimmung der Polarlichter erlebt man im Buch und dadurch bekommt die authentische Schilderung dieser Gegend einen besonderen Stellenwert in meiner Buchmeinung. Selbst wenn man noch nie isländischen Boden berührt hat, glaubt man sich beim Lesen genau dort.  

Die Schwestern Unnar und Hekla sind trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere sehr eng miteinander verbunden. Auch wenn es hier und da Differenzen gibt, kennen sie sich genau und die schwesterliche Bindung hält sie eng zusammen. Besonders ihre künstlerische Ader verbindet sie, während Hekla sich als Songwriterin und Sängerin entwickelt, ist Unnur die begnadete Malerin von Elfenbildern. Ihre Entwicklung in diesen Bereichen bringt die Geschichte mit der nötigen Tiefe voran. 

Beide Frauen sind ohne Mann und so sorgen die Pensionsgäste für den nötigen emotionalen Trubel. Dank einiger personeller Gefühle und Wirrungen wird man hier gut unterhalten, auch der Bau einer Straße sorgt für etwas Spannung.
Die Geschichte ist richtig gefühlvoll geschrieben und trotzdem nicht kitschig, denn es geschieht auch neben den vermeintlichen Romanzen noch genügend Hintergrundgeschehen. Auch wenn alles sehr vorhersehbar ist, kann man mit den Figuren gut mitfühlen und wer noch etwas Elfenzauber wünscht, bekommt hier eine Menge davon geliefert. Auch wenn es wunderbar in diese Gegend passt und dem isländischen Brauchtumg entspricht, sind gerade die Elfengeschichten nicht so mein Fall, daher musste ich einen Stern abziehen. Aber das ist Geschmackssache. 



"Nordlichtherzen" sorgt für winterliche Stimmung und bringt unterhaltsame Lektüre für die Vorweihnachtszeit. Wer dann noch Islandfan ist, findet hier die perfekte Untermalung für nordische Buchromantik auf dem heimischen Sofa. 



***Vielen Dank an den Piper Verlag für die Übersendung dieses Leseexemplars!***


 

Mittwoch, 29. November 2017

Elche unterm Weihnachtsbaum - Ebba D. Drolshagen/Regine Elsässer

Unterhaltsame Geschichten und Weihnachtstraditionen aus Skandinavien


Unter dem Titel "Elche unterm Weihnachtsbaum" haben die Übersetzerinnen Ebba D. Drolshagen und Regine Elsässer die schönsten Geschichten aus dem hohen Norden ausgesucht und veröffentlicht. Die Sammlung von Kurzgeschichten erschien erstmals 2010 im Piper Verlag.

Dieses Buch enthält eine bunte Mischung von skandinavischen Kurzgeschichten, die sich um Tannenbäume, Trolle und Wichtel, das berühmte Luciafest und auch um den Weihnachtsmann drehen.


Man erfährt wie die schwedische Weihnachtstradition der Lucia abläuft, bekommt einige Rezepte für Glögg, "Risalamande" (Milchreis) und typisches nordisches Gebäck an die Hand und wird unterhaltsam und informativ über nordische Weihnachten informiert.  

Die Autorennamen sind mir nur teilweise bekannt. So gibt der wunderbare Klassiker "Der Tannenbaum" von Hans Christian Andersen ein Stelldichein, aber auch von Selma Lagerlöf und Anne B. Ragde gibt es Beiträge.

Henrik Valentins "Rudolph mit der roten Nase" war schön amüsant.

Klas Östergrens "Leider nur zur Weihnachtszeit" ist etwas frech und macht neugierig auf seine anderen Werke. 

Und Levi Henriksen geht in "Ein Haus aus Händen" einer Geburt am Weihnachtstag nach. Passender geht es wohl kaum, denn das ist ja der Grund dieses besonderen Weihnachtstages: die Geburt eines Kindes. 

Anne B. Ragdes "Ein Weihnachtsgeschenk von oben" hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.

Susanne Bjerrehus untersucht in "Weihnachtsleid, Weihnachtsfreud" den Kommerz und die Wahl des richtigen Partners zur Weihnachtszeit.

Ich wurde gut unterhalten, fand allerlei interessante Infos über nordisches Brauchtum.
Ob witzig, nachdenklich machend oder einfach nur unterhaltsam und stimmungsvoll, hier findet sich für jeden Geschmack etwas passendes. Die Texte sind vielfältig, die Schreibstile sehr unterschiedlich, einige Geschichten sind zum Vorlesen geeignet, andere wiederum eher nur für Erwachsene.   

Für Skandinavienfans ein bunter Reigen von weihnachtlichen Geschichten, die die Bräuche und die Kultur des Nordens näher beleuchten und vorstellen. Durch die beigefügten Rezepte bekommt man Ideen für kulinarische Kostproben und kann den nordischen Nachbarn direkt auf den weihnachtlichen Teller schauen.


***Herzlichen Dank für dieses Leseexemplar aus dem Hause Piper!***




Samstag, 25. November 2017

Rette mich, wer kann - Jule Maiwald

Ist Selbstoptimierung der Weg zum Glück?



Der Roman "Rette mich, wer kann" ist ein Gemeinschaftsprojekt zweier Autorinnen unter dem Pseudonym Jule Maiwald. Das Buch erscheint 2017 im Rowohlt Verlag
Jettes Mann hat sie verlassen, nun steht sie ohne Job und Zuhause da. Sie findet Zuflucht in einer Wohngruppe, die aus frisch Getrennten besteht. Dort kann Jette 12 Wochen bleiben und erhält Starthilfe für einen Neubeginn. Jette startet ihren Selbstoptimierungsplan und ihre Mitbewohner unterstützen sie nach allen Kräften. Nur Nick glaubt nicht an den Plan, über die Strategien aus Unternehmungsführung, persönliches Glück erreichen zu können.


Die Handlung beginnt mit einem Paukenschlag. Jette ist Moderatorin einer Radiosendung und verteilt Ratschläge und Lebenshilfetipps an unsichere und verzweifelte Menschen. 
Plötzlich steht sie selbst im Fokus des Geschehens und erfährt vor den Ohren der Öffentlichkeit vom Doppelleben ihres Mannes. Von einem Moment auf den anderen bricht ihr bisheriges Leben auseinander.
Mit unverhofftem Glück im Unglück bekommt sie ein Zimmer in einer ganz besonderen Wohngruppe. Dort leben lauter frisch Getrennte, die sich gegenseitig umeinander kümmern und aufbauen. 

Jette beginnt ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und will erst einmal neuen Job finden. Dabei erlebt sie im Jobcenter eher Ablehnung als Hilfe. Denn ohne Ausbildung sehen ihre Karten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt schlecht aus. Bei dieser Szene habe ich mich schon köstlich amüsiert. 

Als sie jedoch ihr Leben mit Selbstoptimierung in den Griff kriegen will, geht das Chaos los. Fast schon zwanghaft geht Jette ihre Selbstfindung an und beginnt mit dem äußeren Erscheinungsbild. Immer mehr verbessert sie auch ihr Image schlechthin und vergrault damit ihren neuen Freund Nick.  
Mir hat es gut gefallen wie hier dieses Trendwort aus der Unternehmensführung in die Handlung eingebaut wurde. Schliesslich glauben viele Menschen, dass Perfektion zu einem besseren Leben führen kann, sie kann aber auch selbstzerstörerisch wirken und zum Burn-out führen.   

Man erlebt mit Jette eine authentisch wirkende Figur, die aus ihrer Situation das Beste macht und auch für ihre neuen Freunde eine Hilfe sein möchte. Dabei wird nicht nur mit humorvollen, sondern auch mit ernsthaften Szenen gut unterhalten und man fühlt automatisch mit den Charakteren mit. 

Der Schreibstil ist angenehm und zeigt viel Lebensnähe, auch wenn die Thematik natürlich ein wenig übertrieben ist.

Ein unterhaltsamer Frauenroman mit Humor und der Thematik der Selbstoptimierung. Glück und Erfolg gehen nicht immer die geplanten Wege.


***Herzlichen Dank an den Rowohlt Verlag für dieses Leseexemplar!***


 

Der Buchliebhaber - Charlie Lovett

Langatmige Geschichte und fehlende Emotionen

Gut recherchiert, aber leider recht mühselig zu lesen. Der Roman zieht sich sehr in die Länge. 

Im Goldmann Verlag erscheint der Roman "Der Buchliebhaber" von Charlie Lovett.

Arthur Prescott unterrichtet an der Universität in Barchester und verbringt seine Freizeit am liebsten in der Bibliothek der Kathedrale, deren Geschichte er recherchiert. Er forscht nach einer mittelalterlichen Handschrift, das ›Buch der Ewolda‹, sie gilt als verschollen. Als die junge Amerikanerin Bethany nach Barchester kommt, um die Bestände der Bibliothek zu digitalisieren fühlt sich der bibliophile Arthur gestört. Doch Bethany erobert schließlich nicht nur Arthurs Herz, sie hilft ihm auch, das Rätsel des verschwundenen Manuskripts zu lösen ...



 
"Bibliotheken sind dafür da, Kultur zu bewahren." Zitat Seite 85

 
Bei diesem Roman hat mich der historische Hintergrund um König Artus und den Heiligen Gral interessiert und ich erhoffte mir ein spannenden Einblick in die Suche nach einem kirchlichen Artefakt, in diesem Fall das Buch der Ewolda.

"Der Buchliebhaber" ist ein Buch, das wie aus der Zeit gefallen wirkt. Ein Sprachstil mit Niveau und die Beschreibungen von Kirchgebäuden wie Hochaltar und Kreuzgang machen es zu etwas ganz besonderem. Und dennoch konnte es mich nicht überzeugen.


Der Autor hat den Roman in Kapitel eingeteilt, die eingeleitet werden durch Beschreibung von Teilen einer mittelalterlichen Kathedrale, wie Kreuzgang, Turm, Chor und weitere. 
Charlie Lovett hat gut recherchiert, schreibt inhaltlich nachvollziehbar und flüssig und er lässt seine Liebesgeschichte zwischen Arthur und Bethany vor der Suche nach dem Buch der Ewolda entstehen und aufblühen.

Arthur ist ein trockener Bücherwurm, mittlerweile 40 Jahre alt und Single. Er wühlt sich durch die alten Manuskripte und lebt und arbeitet für die Bibliothek der Kathedrale von Barchester, sie ersetzt ihm Frau und Familie. Als Bethany, eine junge Amerikanerin, auftaucht, bringt sie Arthurs ruhiges Leben durcheinander. Sie möchte Teile der Bibliothek digitalisieren und sie damit der Öffentlichkeit zugänglich machen. Das ist für Arthur ein Ding der Unmöglichkeit. Doch Bethany vermag ihn immer mehr zu überzeugen und genau diese Szenen mochte ich am liebsten lesen. Als schöne Liebesgeschichte mit Emotionen und gefühlvollem Tiefgang vermag der Roman nicht zu punkten. Es wird eher Wert auf die historischen Hintergründe gelegt und nicht auf die Figuren. 
Durch Rückblenden erfahren wir vom damaligen Leben und Wirken in der Kathedrale im Mittelalter.  Und so reiht sich Erkenntnis um Erkenntnis und das Rätsel Ewoldas wird Stück um Stück durch die Protagonisten Arthur und Bethany aufgeklärt. Das nimmt dem Buch allerdings die Spannung, denn diese Aufzählungen und Untersuchungen ziehen sich unheimlich in die Länge. 

Auch wenn ich den Erzählstil mochte und die eingeschobenen Infos über Kirchengewerke interessiert verfolgt habe, so konnte mich das Buch nicht ohne Ermüdung unterhalten.

Trotz des interessanten Inhalts hat mir hier die Spannung gefehlt und die Emotionslosigkeit der Figuren hat mich gestört.



***Herzlichen Dank an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag für dieses Leseexemplar!***



Freitag, 24. November 2017

Neuzugänge # 67

Hallo ihr Lieben!

Ehe ich mich ins Wochenende verabschiede, möchte ich euch noch diese Neuzugänge vorstellen. 
Es handelt sich um zwei winterliche Lektüren und ein wunderschönes Sachbuch über die Heilkraft von Obst und Gemüse mit vielen Tipps und Ernährungsinformationen und einigen Rezepten.
Ich möchte sie euch gleich mal vorstellen:   





Das Sachbuch "Heilkraft von Obst und Gemüse" erscheint im Eugen Ulmer Verlag und beschäftigt sich mit der Frage: Kann man sich gesund essen?
Hier werden die Heilkräfte von verschiedenen Gemüsen und Obst vorgestellt und in Beziehung zu einigen Krankheiten gebracht. Dass Möhren gut für die Augen sind, weiß inzwischen jedes Kind, aber hier geht es viel tiefer. Die Wechselwirkungen von Nahrung und Medikamenten z. B. ist auch ein interessantes Thema, in das ich mich nun vertiefen werde. 

Aus dem Piper Verlag erreichten mich zwei Bücher mit schönem Cover. Vielen Dank gleich mal an dieser Stelle! 

Elche unterm Weihnachtsbaum ist eine Sammlung von winterlichen Kurzgeschichten rund um das Thema Weihnachten in Skandinavien. Es gibt Gedichte, Geschichten von Tannenbäumen und weihnachtliche Vorfreude von unterschiedlichen Autoren zu erleben.
Außerdem freue ich mich auf Rezepte für den typischen schwedischen Glögg und norwegischen Karamellpudding. Solche landestypischen Spezialitäten dürfen in einem solchen Buch nicht fehlen. 

Nordlichtherzen ist eine Neuerscheinung der dänischen Autorin Svea Linn Eklund. Es geht um zwei Schwestern, ihre Wünsche im Leben und ihr Weihnachtsfest in Island. Dieser Roman verspricht ein romantisches, aber modernes isländisches Elfenmärchen zu werden. Ebenfalls ein Buch, was mir die Adventszeit versüßen wird. 


Nun tauche ich mal wieder ab und lese ein wenig! Oder auch ein wenig mehr! :-)

Schönes Wochenende, 
eure Sommerlese!


Freitags-Füller # 65

 

Der letzte Freitagsfüller im November! Das ist die Zeit der Vorfreude in der Adventszeit, die Freude auf die beleuchteten Fenster, die Tannen mit ihren Lichterketten im Dunkel der Nacht und Kerzenstimmung im Wohnzimmer. Letztes Jahr hat mich diese Orchidee erfreut, jetzt fängt sie wieder an zu blühen und vielleicht sollten wir solche kleinen Freuden wieder mehr genießen und wertschätzen.





  

Immer wieder kommt ein neuer Freitag ... und damit der Freitagsfüller! 

 

Dies ist ein Projekt von Barbara von  Scrap-Impulse

Ein kleiner Lückentext zum Ausfüllen.

 

1. Ich könnte mal wieder schlesische Weißbratwürstchen, Sauerkraut und Kartoffelbrei kochen. Das gehört für mich traditionell in die Zeit vor Weihnachten.  

 

2. Mein Bücherzimmer ist im Moment das reine Chaos, durch die Adventskalender und ein paar Wichtelgeschenke geht es dort drunter und drüber. 

 

3. Bloß nicht daran denken, dass dieses Jahr schon fast wieder vorbei ist!  

 

4. Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt findet vielleicht schon Anfang der nächsten Woche statt.

 

5. An meiner Tür hängt schon bald wieder ein weihnachtlicher Tannenkranz oder zumindest ein geschmückter Tannenzweig.

 

6. Jetzt beginnt wieder die Zeit der trockenen Hände und ich habe mir schon reichlich Handcreme zugelegt. Ordentlich cremen und man erhält gepflegte Hände bis in die Fingerspitzen. Hoffe ich mal!

 

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine vorweihnachtliche Feier mit meinen Nachbarn, leckeres Essen und nette Gespäche, morgen habe ich das Schreiben einer Rezi geplant geplant und Sonntag fahre ich mit meinem Mann zum alljährlich stattfindenden Cousin-Treffen mit Frauen nach Bad Sassendorf. 


Und was macht ihr so? 


Donnerstag, 23. November 2017

Top Ten Thursday # 39




                                            


Donnerstag ist TTT Top Ten Thursday bei Weltenwanderer.  Worum geht es beim TTT? Es geht um Listen, eigentlich um Bücherlisten und jeden Donnerstag gibt es eine neue Aufgabe/Frage bei der man seine persönliche Top Ten zusammenstellen kann.

Das aktuelle Thema lautet heute:


Zeige 10 Bücher, deren Titel mit dem Buchstaben S beginnen!


Mein Reziregal stellt mir beim Buchstaben "S" eine Auswahl von über 80 Titeln zur Verfügung. Die ausgewählten Titel sind alle mit 5 Sternen bewertet und ich entscheide mich mal für ein buntes Genresmix.

- Sternenwinternacht von Karen Swan: Rezension
 

- Sauerkrautkoma von Rita Falk: Rezension 
 

- Stallgeruch von Dominik Kimyon: Rezension

- Schwarzwasser von Andreas Föhr: Rezension
 

- Smart Cooking von Björn Freitag: Rezension

- Sommer in St. Ives von Anne Sanders: Rezension

- Sieben minus eins von Arne Dahl: Rezension 

- So wie die Hoffnung lebt von Susanna Ernst: Rezension


- Schutzpatron von Volker Klüpfel , Michael Kobr: Rezension

- Sterbegeld von Judith Winter: Rezension



Welche Titel habt ihr schon gelesen und habt ihr Gemeinsamkeiten mit Büchern auf meiner Liste? 

 

 

Mittwoch, 22. November 2017

Die Stunde des Wolfs - Simo Hiltunen

Zeitsprünge, brutale Gewalt und ein schwer zu lesender Schreibstil machen diesen Krimi problematisch.


"Die Stundes des Wolfs" ist der erste Krimi des finnischen Autors Simo Hiltunen. Das Buch erscheint bei Rütten & Loening.



Im Mittelpunkt der Handlung steht Lauri Kivi - ein finnischer Reporter, der sich ganz auf Gewaltverbrechen spezialisiert hat. Als ein Polizist erst seine Familie auslöscht und dann sich selbst tötet, recherchiert Lauri für seinen Artikel. Zu Gewalt hat er selbst eine besondere Einstellung, er wurde als Kind von seinem Vater misshandelt, sodass er heute auf einem Ohr taub ist und auf ein Hörgerät angewiesen ist. Lauri findet ein bestimmtes Muster hinter dem Fall: Jemand scheint hinter vielen Familienmorden zu stecken und schiebt sie den Vätern in die Schuhe. Mit dieser Meinung steht Lauri allerdings allein da, deshalb versucht er, den Täter zu provozieren und herauszulocken. Der Mörder nimmt jedoch schon bald jemand ganz anderen ins Visier: Das Mädchen Aava, Lauris heimliche Tochter...



"Er grinste infernalisch und heulte dann wie ein Wolf. Er stieß die Laute so aus, als kämen sie aus tiefstem Herzen." Zitat Seite 46


Ich mag skandinavische Krimis und habe ich mich auf eine spannende nordische Lektüre gefreut. Allerdings hat mich dieses Buch nicht richtig packen können und der Protagonist ist auch kein Ermittler, für den ich brenne.

Der Prolog ist richtig fesselnd, sehr grausam und man wird neugierig auf die weitere Handlung. Doch dann erschweren ständige Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit den Lesefluss und das Verständnis wird außerdem durch viele finnische Namen gestört, die man nicht immer richtig einordnen kann. Ein Personenregister hätte sich hier sehr angeboten.
 

Auch wenn ich mit einiger Spannung gelesen habe, so sind doch einige Szenen sehr brutal und wenn Neugeborene wie Müll entsorgt werden, kann ich vor Entsetzen kaum weiter lesen. Ich habe mich dazu regelrecht gezwungen, auch der Schreibstil liest sich nicht immer flüssig. Die Faszination für den Ermittler, die mich sonst bei Krimis immer so begeistert, war hier leider auch nicht gegeben. Lauri hat zwar eine entsetzliche Kindheit und leidet immer noch daran, aber er selbst hat auch Schuld auf sich geladen. Seine Tochter Aava lernt ihn erst im Laufe der Handlung kennen, er hielt sich aus ihrer Erziehung über 19 Jahre raus. So etwas macht einen Protagonisten nicht gerade sympathisch. Letztendlich hat er aber einen guten Job gemacht, auch wenn ich ihn als Journalist nicht unbedingt in der Rolle des Ermittlers sehe. Seine schlimmen Erlebnisse in der Kindheit und die schwierige Ehe mit Paula geben der Figur Ecken und Kanten. Er ist ein starker Charakter, der sich nach außen hart und unnachgiebig zeigt, aber im Innern eine verletzliche Seele besitzt. Trotzdem konnte ich mit der Figur nicht warm werden.

Die Handlung verläuft über die Schiene eines brutalen Verhalten wie es Wölfe in der Natur ausüben. Dieses Verhalten wird von dem Täter imitiert, bzw. nachgelebt. Auch das war mir zuviel und es erscheint mir in gewisser Weise unglaubhaft.

Ansonsten konnte mich die Schilderungen vom Wolfsverhalten durchaus packen. Sie in Verbindung mit einem menschlichen Täter zu bringen, ist aber nicht mein Fall.

Ein Kriminalroman, mit dem ich meine Probleme hatte und der meine Erwartungen nicht erfüllen konnte.
 

***Herzlichen Dank an den Aufbau Verlag für dieses Leseexemplar!***






 

Dienstag, 21. November 2017

Winterhochzeit - Elin Hilderbrand

Oberflächlich, zu viel Drama und wenig Weihnachtsstimmung!


Nach "Winterglanz" und "Inselwinter" vervollständigt "Winterhochzeit" die Reihe von Elin Hilderbrand. Alle Romane verbindet die Familie Quinn, die sich in der kleinen Pension "Winter Street Inn" auf der Insel Nantucket zur Weihnachtszeit einfinden. Die Reihe erscheint im Goldmann Verlag.


Zu Weihnachten kommt die Familie Quinn hier traditionell zusammen, um gemeinsam zu feiern. Nach turbulenten Zeiten steht dieses Jahr ein ganz besonderes Fest an, denn Kevin, Sohn von Familienoberhaupt Kelley und seiner Ex-Frau Margaret, wird an Heiligabend endlich seine Freundin Isabelle heiraten. Doch ein Blizzard unbekannten Ausmaßes rückt näher. Wird die Hochzeit stattfinden können?


Das Buch wird kapitelweise aus der Sicht von verschiedenen Personen geschildert und jeder der Familie Quinn kommt zu Wort, egal, ob ehemalige Ehefrau oder neue Freunde. Das klingt interessant und birgt die Möglichkeit, jede Figur mit ihren persönlichen Wünschen,  Stimmungen und Vorstellungen näher kennen zu lernen. Das hat aber leider nicht geklappt, zu viele Sorgen, Nöte und Partnerschaftswirrungen machen mir diese Familie nicht unbedingt sympathisch. Ich hatte keine Personenprobleme durch die Menge, eher vom Inhaltlichen her sagen sie mir nicht zu.

 
Ich mag Charaktere, die normal sind, kleine Ecken und Kanten haben und nicht zu übertrieben dargestellt werden. Hier wird Wert gelegt auf das Besondere und auf das Äußere. Ein Beispiel möchte ich nicht vorenthalten: da geht Ava zu einem Bewerbungsgespräch für einen Job, sie möchte Karriere machen, dazu trägt sie ein Kleid von Diane Fürstenberg und ein paar Manolo Blahniks. Ihre Mutter hat gerade ein Interview bei Ellen DeGeneres, eine der bekanntesten Fernsehmoderatorinnen Amerikas. Alles ist sehr oberflächlich gehalten und inhaltliche Themen gehen nicht in die Tiefe. Da ist die Kleidung wichtiger.



Bei diesem Buch hatte ich auf eine schöne, weihnachtlich angehauchte Geschichte gehofft. Leider konnten mich die vielen problembeladenen und sehr oberflächlichen Personen nicht erreichen. Viel Drama, seichte amerikanische Soapfiguren und ein Schneesturm, der ein wenig für Winterchaos sorgte. Mehr war es für mich leider nicht. Ich bin schlicht und einfach enttäuscht von der Handlung und den nichtssagenden Figuren. Allen Personen haften zuviele Dramen und Leid an, Tablettensucht, Gefängnisstrafe wegen Betrugs und der verschollene Sohn im Afghanistan-Krieg. Und eine Tochter, die gleichzeitig zwei Freunde hat, sich nicht entscheiden kann und schließlich den neu hinzugekommenen Freund mit offenen Armen empfängt. Keine Daily-Soap würde ohne diese Dramen auskommen und es ist traurig, wenn sie jetzt auch schon in Büchern angelangt sind.


Wenn ein so kleines Buch mit so vielen Hauptfiguren überfrachtet wird, die reine Normalität nur drch die Erwähnung von Designer-Kleidung und Markenlabels zur Sprache kommt, Dekoration mit Stimmung verwechselt wird, dann bleibt mir nur ein Kopfschütteln übrig.

Reine Emotionen habe ich vermisst und auf einen Zugang zu den Charakteren habe ich vergeblich gehofft. Allein Margarets beruflicher Erfolg beim Fernsehen ist wohl allen zu Kopf gestiegen. Das einzige Positive was mir an dieser Familie gefallen hat, ist der Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl. So nimmt das Ende denn auch einen guten Ausgang, natürlich gerade zu Weihnachten.   




Für mich war das leider ein sehr enttäuschende Lektüre. Weniger Personen und weniger Probleme wären schön gewesen. Die aufwändige Brautparty und die Traumhochzeitsvorstellungen überspannen die Normalität und passen nicht zu den grundsätzlichen Problemen und der Heile-Welt-Haltung überein. Die Charaktere erscheinen mir unpersönlich und flach, mehr als 2 Sterne kann ich leider nicht vergeben, sonst würde ich andere Autoren mit ihren Werken nicht genügend wertschätzen. 


Es ist so schade, aber ich finde diesen Roman sehr oberflächlich und die Figuren sind mir zu überkandidelt. Weihnachtliche Stimmung kommt da nicht auf, trotz 4 Meter hoher Douglasie.

***Vielen Dank an den Verlag für dieses Leseexemplar, auch wenn es mich dieses Mal nicht zufriedenstellen konnte!***




 

Montag, 20. November 2017

Montagsfrage # 63

 

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Jeden Montag veröffentlicht Buchfresserchen eine Frage auf ihrem Blog, die man dann innerhalb von 7 Tagen beantworten kann. 

 

Besitzt du Merchandise zu bestimmten Buchreihen, z. B. Lesezeichen, Tassen, Kunstdrucke etc.? 


Wieder eine Frage, die ich ziemlich konkret mit Nein beantworten kann. 

Ich habe zwar etliche Lesezeichen, die zwar als Reklamezwecke für spezielle Bücher gedacht sind, aber wenn sie geknickt oder alt sind, schmeiße ich sie weg. Ich hänge nicht an Werbeprodukten, ganz im Gegenteil, ich lehne solche Dinge aus der Massenproduktion eher ab. Unsere Rohstoffe sind zu wertvoll, um sie für sinnfreie Artikel zu verschwenden. Besonders aus ökologischen Gründen bin ich gegen die meisten Merchandise Produkte. Ich sammele Bücher, ok, das wars dann aber auch schon. 

Wobei ich aber auch sagen muss, meine bevorzugten Genres unterliegen nicht dem Hype, den die Werbebranche effektiv vermarkten kann. Da liegen wohl Fantasy und Jugendserien eher im Fokus. Hier wird eher die breite Masse angesprochen, manches Marketing weckt mit solchen Artikeln das Interesse und zielt daraufhin ab, alles rund um eine Marke bzw. Buchtitel besitzen zu wollen, wie es bei z. B. Harry Potter der Fall ist.
 

Wie sieht es bei euch aus, seid ihr der Sammelwut verfallen oder doch eher nicht?


Sonntag, 19. November 2017

Die Frau im hellblauen Kleid - Beate Maxian

Eine mitreißende Familiengeschichte mit historischem Hintergrund sorgt für spannende Unterhaltung!


Die österreichische Autorin Beate Maxian schrieb bisher Krimis, ihr erster Roman "Die Frau im hellblauen Kleid" erschien jetzt im Heyne Verlag.
 


Wien: Vera Altmann führt als Schauspielerin die Tradition ihrer Mutter Marianne und Großmutter Käthe fort. Doch an den großen Erfolg ihrer Mutter Marianne, die einst ein gefeierter UFA Star war, kann sie nicht anknüpfen. Vera beschliesst, eine Dokumentation über ihre Familie zu drehen und befragt ihre Mutter nach Einzelheiten. Marianne ist schockiert, denn sie befürchtet, es könnten Geheimnisse ans Licht kommen, die sie bisher verbergen konnte. Schließlich willigt sie ein, wenn der Film mit der Lebensgeschichte von Großmutter Käthe Schlögel beginnt. 




Mit dieser Familiensaga hat mich Beate Maxian schnell gefesselt, der flüssig geschriebene Roman liest sich einfach wunderbar. Ihre Charaktere sind voller Leidenschaft und authentischer Strahlkraft, sodass man sich kaum vom Lesen abbringen lassen kann. Besonders die historischen Hintergründe habe ich sehr interessiert gelesen und die Schicksale der Familie Altmann lesen sich sehr lebendig. Man taucht tief in die Geschichte ein.   

Der Roman wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Die Dynastie der Altmanns beginnt 1927 mit Käthe Schlögel und ihren ersten Anfängen am Theater und wird in der Gegenwart 2015 zur Zeit der Dokumentation durch Enkelin Vera aufgearbeitet. Die vierte Generation wird durch Sophie vertreten.   

Durch Veras Dokumentation über die Familie kommen einige Informationen ans Tageslicht, die sich mit Nazitum und Verfolgung befassen. Denn Käthe heiratet einen Juden. 
Durch Mariannes Erzählungen erfährt der Leser Details über Käthe, sieht wie die Tochter eines einfachen Gemüsehändlers vom Glanz der Theaterwelt beeindruckt ist und gegen den Willen der Eltern ans Theater geht. In Prag gelingt ihr mit "Marianne" der große Durchbruch und von dort geht sie nach Berlin und feiert große Erfolge als Star der Vorkriegszeit bis sie sich in einen Juden verliebt.

Die familiären Einblicke zeigen die deutsch-österreichische Geschichte über 80 Jahre und man taucht tief in die Handlung ein, egal, ob es sich um glamoröses Theaterleben handelt, um Rivalitäten unter Kolleginnen beim Film oder um die aufkommende Bedrohung durch die Nationalsozialisten oder die Problematik des Zweiten Weltkrieges. Beate Maxian lässt die Leser eine Zeitreise miterleben, die berührt, fesselt und ausgesprochen gut unterhält. Besonders ein Zerwürfnis zweier Familien spielt eine große Rolle.

Käthe und ihr Traum vom Theater sind der Hauptangelpunkt des Romans, ihr Leben wird sehr anschaulich und lebendig gezeigt. Dagegen wirkt Marianne eher wie ein unbeschriebenes Blatt, auch wenn sie als Mittlerin zwischen Vergangenheit und Gegenwart fungiert. Vera hat sich ihrer Mutter zu fügen, doch sie glänzt als Mutter und Regisseurin und mit Sophie konnte ich nicht warm werden. Ihre Liebesgeschichte fiel im Verhältnis zum übrigen Roman etwas aus dem Rahmen. 


Beate Maxian hat einen flüssigen und wunderbar bildhaften Schreibstil. Gespannt habe ich Kapitel um Kapitel gelesen und war besonders in der Schilderung von Käthes Leben gefangen. Sie lässt Eindrücke der Filmwelt entstehen, die man mit Schwarz-Weiß-Filmen und alten Schauspielern wie Hörbiger, Moser oder Martha Schneider verbindet.  
Aber auch in der Gegenwart unterhält die Autorin gekonnt mit einer Menge Lokalkolorit und zeigt mit Sprache und Handlungsorten Wiener Flair. 




Die Frauen dieser Familie wachsen bei der gemeinsamen Recherche, Aufarbeitung der Vergangenheit und der Verwirklichung des Films noch mehr zusammen und Beate Maxian hat mit dem Schluss ihres Buches noch ein sehr schönes Finale für sie und den Leser geschaffen. 

Dieser Roman begeistert mit einer faszinierenden Familiengeschichte mit historischem Hintergrund und Einblicken in die Welt des Theaters zur Zeit der UFA. Beate Maxian kann nicht nur Krimis, sondern auch unterhaltende Romane mit Tiefgang. 


***Herzlichen Dank an den Heyne Verlag für dieses Leseexemplar, ich hatte schöne Lesestunden mit dem Roman!***